NÄCHSTE VORFÜHRUNGEN!

REGENSBURG (DE): HEIMSPIEL FILMFEST

Dienstag, 19. November 2019, 22:00 Uhr, KINO OSTENTOR

Infos und Tickets: www.heimspiel-filmfest.de

WIESBADEN (DE): EXGROUND FILMFEST 32

Samstag, 23. November 2019, 20:00 Uhr, CALIGARI FILMBÜHNE

exground.com

BUKAREST (RO):

DEUTSCHE FILMTAGE XIV / ZILELE FILMULUI GERMAN, EDIȚIA A 14-A

Sonntag, 24. November 2019, 17:30 Uhr, CINEMA ELVIRE POPESCO, BD. DACIA 77

goethe.de

"Leif in Concert - Vol.2” ist eine Liebeserklärung an die Musik und an diese eine Kneipe, die jeder kennt, das verlängerte Wohnzimmer, wo Du Dich zu Hause fühlst, wo Du sein kannst, wie Du bist, und, wo es keine Klassenunterschiede gibt.

 

Story

Manchmal zwingt uns die Welt, an einer Kreuzung abzubiegen und einen neuen Weg einzuschlagen. 

Leif soll ein Konzert spielen – in einer Jazz-Blues-Bar irgendwo in Deutschland. Auf der Bühne heißt er Poorboy und er kommt aus Kopenhagen. Dort hat die Barfrau Lene sein Konzert gesehen. Fasziniert von Leifs Musik hat sie ihn in ihre Bar nach Deutschland eingeladen.

 

„Leif in Concert - Vol.2“ begleitet Lene an einem Tag in der Bar, dem Tag des geplanten Konzertes. Es ist Lenes erster Arbeitstag nach einer längeren Auszeit. Es kommen Freunde und Bekannte in die Bar aber auch Menschen, die sie noch nicht kennt. Lieferanten bringen ihre Waren, befreundete Musiker dürfen in der Bar proben. Jedem spielt Lene Leifs Musik vor, und in jedem löst die Musik etwas aus, ein Lächeln, eine Erinnerung oder den unbändigen Wunsch zu tanzen. 

Und da eine Bar nichts wäre ohne ihr Stammpublikum, erzählt „Leif in Concert” auch die Geschichten der Bargäste. Quasi vom Nachbartisch belauschen wir Gespräche zu den verschiedensten Themen. Da geht es um Elfenpop, unsichtbare Handys, die Schneckenfrau oder Maden, die sich durch Leichen fressen.

Die Geschichten und Lebenswege der Gäste und Mitarbeiter der Kneipe, so unterschiedlich sie auch sind, finden hier zueinander, durch Lene und durch die Musik. Und jede dieser kleinen Begebenheiten ist ein Stück von Lenes großer Geschichte, von dieser Familie, die dieses dunkle verrauchte Kellerlokal zum schönsten Ort der Welt macht. 

Doch in Lenes Leben ist nicht alles eitel Sonnenschein. Es gibt Entscheidungen und Konflikte, vor denen sie sich drückt. Welcher Weg liegt vor ihr? Und was wäre, wenn das Konzert gar nicht stattfinden kann, wenn eine Kleinigkeit all ihre Planungen in Gefahr bringt?

Barfrau Lene (Luise Heyer)

 

Die Paargespräche

Jeder kennt diese Situation: Man sitzt in der Kneipe und unterhält sich. Irgendwann ertappt man sich dabei, dass man gar nicht mehr richtig dem eigenen Gespräch folgt, sondern eigentlich nur noch den Gästen am Nachbartisch zuhört. 

Neben der Kneipenstory rund um Helene beobachten wir in „Leif in Concert” vier dieser Gespräche vom Nachbartisch. Unterschiedliche Persönlichkeiten treffen hier aufeinander und ziehen uns in ihre Welt, irgendwo zwischen alltäglich und komplett durchgeknallt. 

Die Paargespräche eröffnen uns einen anderen Teil der Kneipenwelt. Denn was wäre eine Kneipe ohne ihre Stammgäste? Und so verlassen wir an vier Stellen im Film Lene hinter der Bar und begeben uns zu den Gästen der Kneipe. 

Insgesamt acht Persönlichkeiten schlüpften in die Rollen der Stammgäste. Es sind nicht durchweg Schauspieler, es sind auch ein Musiker, eine Regisseurin, ein Regisseur, ein Komiker und ein Kriminal-biologe darunter. Jeweils zu zweit haben sie ein Gespräch improvisiert. Die Themen der Gespräche waren vorgegeben, der Rest entwickelte sich im Drehprozess.   

Bilder

 
 

Produktionsnotiz

Die Idee war es, mit „Leif in Concert - V0l.2” einen „Film mit Freunden” zu machen. Im Produktionsprozess haben wir alte Freunde wieder getroffen und neue dazu gewonnen, um am Ende gemeinsam einen tollen, charmanten und liebenswürdig-mitreißenden Film zu kreieren.

Jahrelange Erfahrung bei der Umsetzung von Projekten steht uns bei der Produktion von „Leif in Concert” zur Verfügung und lehrt uns verschiedene wichtige Lektionen.

 

Um einen guten Film zu machen, braucht man kein Millionenbudget.

Im Rahmen unseres Studiums an der Filmuni Babelsberg entstand mit „Weltstadt” unser erster gemeinsamer Langspielfilm. Er lief weltweit auf über 40 Festivals, gewann Preise u.a. in Montréal, Ourense, bei Achtung Berlin, wurde im MOMA in New York aufgeführt und schließlich vom X Verleih AG ins Kino gebracht. Bei jeder Aufführung trafen wir auf ein berührtes und ergriffenes Publikum, das genau das gesehen hatte, was wir beabsichtigten: Eine wichtige Geschichte, die unbedingt erzählt werden musste. Sie sahen keinen No-Budget-Studentenfilm, sondern ein authentisches Bild über den Zustand der Gesellschaft. 

Gedreht haben wir Weltstadt mit knapp 15.000 Euro in 30 Drehtagen an insgesamt 25 Motiven. 

Die wichtigste Erfahrung war dabei, sich zu beschränken: Ein Transporter mit drei Stativen und drei Lampen, ein möglichst kleines Team, das auch wirklich als Team funktioniert und der Wille aller Beteiligten, aus den vorhandenen Gegebenheiten nicht nur das Beste zu machen, sondern deren Potential zu erkennen und zu nutzen.

Genau das sind die Dinge, die das Filmemachen für uns zur Leidenschaft machen. Es geht nicht um den größten Fuhrpark an den ausgefallensten Motiven oder um die Limousine für Regisseur und Schauspieler. Es geht darum, eine Geschichte zu erzählen und um das Glück, mit Menschen die man mag, an etwas zu arbeiten, was einem wichtig ist.

Auch „Leif in Concert - Vol.2” haben wir auf diese Weise umgesetzt: Wir haben mit einem kleinen handverlesenen Team aus Kollegen gedreht, mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten oder mit denen wir schon immer einmal arbeiten wollten. Wir durften in unserer Traum-Location drehen, dem legendären Berliner „Yorckschlösschen”. 17 Tage lang durften wir unsere Filmwelt hier entstehen lassen, mit unglaublich tollen, Schauspielern und Künstlern, die alle ohne Gage mitgemacht haben. Wir haben den Film privat finanziert, mit Hilfe von Crowdfunding und durch die  Unterstützung von Sponsoren und vier Ko-Produzenten.

Die Umsetzung des Films erfolgte weitestgehend auf Basis eines Treatments. Ein ausgeschriebenes Dialogbuch gab es zum großen Teil nicht. Die einzelnen Szenen im Ablauf, Ideen sowie Monolog- bzw. Dialoginhalte wurden vorgegeben und zusammen mit den Schauspielern am Set erarbeitet.

„Leif in Concert - Vol.2“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Christian Klandt (Regisseur, Autor), Frank Grützbach (Drehbuchautor, Schriftsteller, Regisseur), René Gorski (Kameramann), Inga Köhler (Regieassistentin), Luise Heyer (Schauspielerin) und Martin Lischke (Produzent) – ein persönlicher Film mit Freunden.

 

 
 

Christian Klandt

Idee / Regie

Christian Klandt, Jahrgang 1978, wuchs in Beeskow, im Landkreis Oder-Spree auf. Er studierte Verkehrsmanagement/Unter-nehmensführung in Gotha (Thüringen) und zog 2000 nach Berlin, wo er in die Film- und Medienbranche wechselte. Es folgten ver-schiedene Regieassistenzen bei Film- und Fernsehproduktionen sowie beim Theater. Er war Gründungsmitglied des Berliner Theaterdiscounters, Programmer und Kinoschaffender im Programmkino Filmrauschpalast (Kulturfabrik Moabit). 

Von 2004 bis 2012 studierte er Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg (heute Filmuniversität). Während seines Studiums realisierte er zahlreiche Kurz- und Mittellangfilme, sowie zwei abendfüllende Kinofilme. Sein Märchenfilm „Schausteins letzter Film“ fand auf diversen internationalen Festivals hohe Anerkennung. Sein Langfilm-Debüt „Weltstadt“ fand bei Kritikern national wie international große Beachtung und brachte ihm 7 Auszeichnungen bei über 40 Filmfestivals ein. X Verleih AG brachte „Weltstadt“ 2009 in die deutschen Kinos. Im Januar 2010 folgte „Bundeskanzler Honecker“, eine Gemeinschaftsproduktion mit dem rbb, eine mittellange Tragikomödie, die ihre Weltpremiere auf dem Internationalen Filmfestival Jeonju in Südkorea feierte. Sein zweiter Kinofilm „Little Thirteen“, produziert von X Filme Creative Pool GmbH in Zusammenarbeit mit ZDF – Das kleine Fernsehspiel, entstand von 2010 bis 2012. Viel diskutiert und erfolgreich wurde der Film in den deutschen Kinos, 5 weiteren Kinoländern sowie auf internationalen Festivals ausgewertet. 

Zur Zeit arbeitet Christian u.a. an einem Dokumentarfilm über ein Berliner Obdachlosentheater „Ratten07“ und an weiteren Spielfilmstoffen: „Pusteblume“ (Remake des japanischen Klassikers „Tampopo”), „Schausteins letzter Film“ (Neuauflage des Märchenfilms als Langfilm) sowie „Lilea Rosa“ (Drama über illegalen Organhandel in Moldawien, Recherche gefördert durch ein Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung 2015). 

Cast

Luise Heyer

Klaus Manchen

Michael Klammer

Barfrau Lene

Barbesitzer Klaus

Barmann Kilian

Katharina Matz

Florian Bartholomäi

Gerdy Zint

Oma Elisabeth

Enkel Max

Türsteher Jari

Volkan Türeli

Godehard Giese

Michael Specht

Türsteher Ali

Weinvertreter Robert

Klomann Lolo

 

Bands

Karl die Große

Koerper

Tangente

Tanzkompanie

Orchestre Miniature

in the Park

Poorboy

Leif

 

Crew

- Karl-Wilhelm Kayser

- Matthias Knoll

- Candy Lange

- Michael Menke

- Heiko Philipp

 

- Christian Klandt

- Frank Grützbach

- Inga Köhler

- Stefanie Roschek

- Jessica Jacqmarcq

 

- René Gorski

- Tina Guckenhan

- Matteo Massimo Valenti

- Nico Wegewitz

- Matteo Massimo Valenti

- Jakob Seemann

- Markus Kloth

- Vilmos Sagi

- Sergi Sanchez

- Nora Lueders

- Astrid Krause

 

- Stefan Gollhardt

- Silvio Naumann

 

- Ilan Sprafke

- Alexander Jung

- Karim Rieg

- Katie Davies

- Julian Lueck

- Mattias Preuß

- Robert Paul Kothe

 

- Franziska Löwe

- Rieke Herms

- Kerstin Podbiel

- Harebell Suzuki

- Ben Wiedemann

- Kerstin Podbiel

- Ben Wiedemann

Kostümbild

 

 

Garderobe

 

Maske

 

 

Standfotos

 

Choreographie

 

Catering

 

 

 

 

 

 

Montage

 

VFX

 

Sound Design

Mischung

 

Farbkorrektur

 

Produktionsleitung

Produktionsassistenz

Produktionspraktikantin

1. Aufnahmeleitung

Set-Aufnahmeleitung

Fahrer / Runner

PR

 

Produzent

Executive Producer

 

 

 

 

 

Regie / Autor

Dramaturgie

1st AD

2. Regieassistenz

Script / Continuity

 

DoP

Kameraassistenz

 

2nd Unit Kamera

 

 

 

2nd  Unit Kamerassistenz

 

Data-Wrangler

 

 

Tonmeister

Musikaufnahmen

 

Oberbeleuchter

 

Beleuchter

 

 

 

 

 

Szenenbild

Szenenbildassistenz

Set-Dec

Ausstattungsassistenz

 

Baubühne

- Crafted by Sense

   Capucine Landreau

   Gina Krauß

- Klara Kamm

 

- Sarah Huzel

- Klara Kamm

 

- Mike Auerbach

 

- Bahar Meric

 

- Steffi Lowski

- Alex Unger

- Renate Hasse

- Julian Karnetzky

- Silvia Voigt

- Christoph Berken

 

- Jörg Schreyer

- Christian Klandt

- Achille Abboud

 

- Paul Rischer

- Paul Rischer

 

- D Facto Motion

 

- Jen Cruz Ortega

- Silvia Procopio

- Annie-Céline Fischer

- Moritz Melms

- Eva Lechner

- Nemanja Jocic

- Barbara Hexges

 

- Martin Lischke

 

Leif in Concert - Vol.2

Technische Daten

Länge: ca 100 Minuten

Bildformat: 1:2,35 cinemascope, Farbe

Sprache: Deutsch

Produktion: Deutschland, 2017

Produktion

Lischke & Klandt Filmproduktion GbR

Markgrafendamm 24, Haus 17

10245 Berlin - Germany

Tel: +49 - (0)30 - 921 21 068

freunde@leifinconcert.de

Executive Producer

Karl-Wilhelm Kayser

Matthias Knoll

Candy Lange

Michael Menke

Heiko Philipp

 

Leif in Concert - Vol.2

KARL-WILHELM KAYSER

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